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DKM 2026: Resilienz, Risikoqualität und KI prägen die Zukunft der Industrieversicherung 

Welche Faktoren werden über den Erfolg der Industrieversicherung von morgen entscheiden?
Dieser Frage widmete sich eine hochkarätig besetzte Paneldiskussion auf der DKM 2026, moderiert von Andrea Brock, Country Manager Germany bei MSIG Europe. 

Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen technologischer Entwicklungen, die zunehmende Komplexität von Risiken sowie die Frage, wie Versicherer, Makler und Unternehmen künftig zusammenarbeiten müssen, um nachhaltige Lösungen für ihre Kunden zu schaffen. 

Komplexe Risiken erfordern neue Antworten 

Unternehmen sehen sich heute mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Geopolitische Spannungen, Cyberbedrohungen, Naturkatastrophen und volatile Lieferketten erhöhen die Anforderungen an Risikomanagement und Resilienz. 

Ein zentrales Thema der Diskussion war die Frage, wie sich diese Entwicklungen auf die Versicherbarkeit von Risiken auswirken und welche Rolle Daten, Transparenz und Prävention dabei künftig spielen werden. 

Dabei wurde deutlich: Die Zukunft der Industrieversicherung wird nicht allein von steigenden Kapazitäten oder neuen Technologien geprägt sein. Vielmehr gewinnen belastbare Risikodaten, Präventionsmaßnahmen und ein fundiertes Verständnis der individuellen Risikosituation eines Unternehmens zunehmend an Bedeutung. 

Künstliche Intelligenz als Chance – nicht als Ersatz 

Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion war die Rolle von Künstlicher Intelligenz. 

Die Teilnehmer waren sich einig, dass KI das Potenzial besitzt, Prozesse zu beschleunigen, Daten besser nutzbar zu machen und Entscheidungsgrundlagen zu verbessern. Gleichzeitig wurde betont, dass Technologie menschliche Expertise nicht ersetzen kann. 

Gerade bei komplexen Industrie- und Unternehmensrisiken bleiben Erfahrung, Urteilsvermögen und der persönliche Austausch entscheidende Faktoren. Erfolgreiche Risikobewertung entsteht dort, wo moderne Technologien mit fundierter fachlicher Expertise kombiniert werden. 

Resilienz wird zum Wettbewerbsfaktor 

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Diskussion: Unternehmen, die ihre Risiken transparent darstellen, Präventionsmaßnahmen nachweisen und ihre Resilienz aktiv stärken, werden künftig einen entscheidenden Vorteil haben. 

Für Versicherer bedeutet dies, Risikoqualität nicht nur zu bewerten, sondern aktiv zu fördern. Für Unternehmen eröffnet sich die Chance, Risikomanagement stärker als strategischen Erfolgsfaktor zu etablieren. 

Partnerschaft als Grundlage nachhaltiger Lösungen 

Aus Sicht von MSIG zeigt die Diskussion, dass die Zukunft der Industrieversicherung auf einer engen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Maklern und Versicherern basiert. 

Technologie, Daten und innovative Prozesse werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Nachhaltige Lösungen entstehen jedoch vor allem dort, wo Risiken verstanden, individuelle Herausforderungen berücksichtigt und langfristige Partnerschaften aufgebaut werden. 

Hochkarätig besetztes Panel 

Neben Moderatorin Andrea Brock, Country Manager Germany bei MSIG Europe, diskutierten: 

  • Tobias Warweg, CEO, GGW Group 
  • Julie Schellack, Partnerin, Martens & Prahl 
  • Alexander Skorna, Geschäftsführer, Funk Consulting 
  • Thomas Surmann, Geschäftsführender Gesellschafter, Diepenbrock 

Die Diskussion machte deutlich: Die Industrieversicherung steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Erfolgreich werden diejenigen Marktteilnehmer sein, die technologische Innovation mit Risikokompetenz, Prävention und partnerschaftlicher Zusammenarbeit verbinden. 

© DKM – Die Leitmesse 2026